Das Modell gibt Quintanar del Rey im Heimspiel den Vorteil (45,1% Gewinnwahrscheinlichkeit) gegenüber Illescas (25,7%), mit einer 29,2%igen Chancenquote, obwohl Illescas mit einer besseren Ligaposition und einem ungeschlagenen Start ankommt. Der bemerkenswerteste Markt ist die Auswärts-Moneyline, wo die 25,7% des Modells den Markt-implizierten 22,4% (Quote 4,46, Vorteil 3,3%) deutlich übertrifft — die größte einzelne Preisdiskrepanz unter den überprüften Quoten, aber kein Beweis für einen breiteren Wert im Spiel.
Die zugrunde liegenden Zahlen von Quintanar del Rey wirken auf der Oberfläche schwach: 16. Platz, ein Punkt aus zwei Spielen (0S 1U 1N), 3 Tore erzielt und 5 zugelassen. Illescas belegt Platz 9 mit vier Punkten aus einem ungeschlagenen Start (1S 1U 0N) und hat bemerkenswert noch kein Tor zugelassen — 1 erzielt, 0 zugelassen, mit einer perfekten Auswärtsbilanz bisher. Trotz dieser Lücke in den Ergebnissen der frühen Saison neigen die Torquoten des Modells (Lambda 1,328 für die Heimmannschaft gegen 0,936 für die Auswärtsmannschaft, insgesamt erwartete Tore 2,26) immer noch dazu, dass Quintanar del Rey mehr Spielanteile produziert, was größtenteils eine Funktion des Heimvorteils ist und nicht der jüngsten Form. Diese Spannung zwischen Illescas' makelloser Abwehrleistung und der Heimtor-Neigung des Modells ist genau der Grund, warum das asiatische Handicap bei nur -0,25 liegt und nicht bei einer volleren Quote — der Markt ist nicht bereit, entweder die Basisquote der Heimmannschaft vollständig zu stützen oder die Form und Abwehrleistung der Auswärtsmannschaft vollständig zu stützen, und er bepreist diese Unschlüssigkeit auf beiden Seiten des Handicaps auf eine Weise, die keine Seite eindeutig unterbewertet lässt. Die Torverteilung spiegelt dieselbe Enge wider: 1-1, 1-0, 0-0 und 2-0 dominieren die Top-Ergebnisse, konsistent mit einem niedritorigen, eng umstrittenen Spiel statt einem Team, das sich durchsetzt. Bei nur zwei Buchmachern, die diesen Wettbewerb anbieten, und einer eingebauten Marge von 11,5% ist der Markt hier von Natur aus dünn und breit, was für die Interpretation der Vorteile wichtig ist: Von 15 überprüften Quoten tragen nur 2 einen positiven Vorteil (die 3,3% der Auswärts-Moneyline und die 1,7% der Double Chance X2), während 13 negativ sind, bis herunter zu -11,2% im extremsten Fall. Weil die Marge eines Buchmachers sicherstellt, dass die beiden Seiten eines beliebigen Marktes nicht beide günstig bewertet sein können, sind diese positiven Werte lokalisierte Diskrepanzen in einem ansonsten ungünstig bewerteten Board, kein Zeichen, dass der Wettbewerb insgesamt Wert bietet. Das Handicap selbst illustriert dies — beide die Heimmannschaft und Auswärtsmannschaft -0,25 Wetten zeigen im Wesentlichen denselben -2,8% Vorteil, was bedeutet, dass das Modell die Quote als fair bewertet sieht statt zugunsten einer Seite geneigt. Ein weiterer Vorbehalt wiegt hier wirklich schwer: Die Mannschaften für dieses Spiel wurden noch nicht bestätigt, daher berücksichtigt diese Analyse nichts möglicher Ausfälle auf beiden Seiten, was diese Wahrscheinlichkeiten nach Teambekanntgabe bedeutsam verschieben könnte.